IFA sorgt für Stau auf Berlins Straßen

~ Wer zur IFA in Berlin mit dem Auto unterwegs ist, sollte das Gebiet rund um die Messe insbesondere zur abendlichen Rushhour möglichst weiträumig umfahren ~

Die Internationale Funkausstellung IFA, die weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik und Elektro-Haushaltsgeräte, lockt Besucher und Aussteller rund um den Globus nach Berlin. Doch welche Auswirkungen hat eine solche Messe auf den Verkehr der Bundeshauptstadt? Dieser Frage ist TomTom im Zuge einer Untersuchung (1) des IFA-Verkehrs aus dem Jahr 2010 nachgegangen. Das Ergebnis: Während die IFA auf Gesamtberlin bezogen keine nennenswerten Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen hat, ist der Verkehr rund um das Messegelände signifikant höher als während der Referenzwoche, die der Studie zugrunde liegt.(2)

Insbesondere zur abendlichen Rushhour zwischen 16 und 18 Uhr sollte man die Straßen rund um die IFA möglichst meiden. So liegt beispielsweise die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Kantstraße bzw. Neue Kantstraße aus Richtung Messe kommend bei gerade einmal 25 km/h. Noch schlimmer sieht es auf dem Messedamm aus: hier fließt der Verkehr von der Messe weg Richtung Norden mit weniger als 9 km/h; in der Gegenrichtung sind es immerhin 17,3 km/h im Mittel. Und auch auf der A100 stockt der Verkehr während der abendlichen Rushhour zur IFA häufiger als sonst: für das 1,8 km lange Teilstück von der Auffahrt Messedamm Richtung Westend brauchen Autofahrer fast 3 Minuten; sonst liegt der Mittelwert für diesen Abschnitt bei unter 1,5 Minuten. Und auch in die andere Richtung sieht es auf der A100 nicht viel besser aus: die 1,5 Kilometer vom Messedamm nach Berlin-Halensee ziehen sich auf 2:14 Minuten in die Länge; ansonsten verzeichnet TomTom für dieses Stück gerade einmal 1:25 Minute Fahrzeit.

Aber die Analyse von TomTom hat auch positive Ergebnisse für die Berliner Autofahrer aufgezeigt: so ist der Verkehr während der morgendlichen Rushhour von 7 bis 9 Uhr nicht von der IFA betroffen. Hier spielt sicherlich einen Rolle, dass die Messe erst um 10 Uhr öffnet.

Berlin - Doch keine Reise wert
Viele IFA Gäste suchen offenbar unmittelbar nach dem Messebesuch den direkten Weg zurück nach Hause. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Fahrt von der Messe zum Flughafen Tegel an den Abenden der IFA deutlich länger dauert als üblich: vom Haupteingang an der Masurenallee zum Flughafen Tegel ist die Fahrzeit mit 13:16 Minuten knapp 20 % länger als sonst; in der Referenzwoche beträgt die Fahrtzeit 11:07 Minuten.
Überraschend: Nach Schönefeld geht es zur Messe sogar 1:21 Minuten schneller als sonst! Wer die Wahl hat, dürfte sich dennoch für Tegel entscheiden, denn die Fahrt in den Berliner Süden dauert noch immer knapp 23 Minuten, während der Weg nach Tegel etwa 10 Minuten schneller ist.

Für all diejenigen, die bislang noch kein Hotel gebucht haben, könnte das folgende Ergebnis interessant sein. Am wenigsten Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zur IFA gibt es, wenn man sich über die Heerstraße von Westen der Messe nähert. Wer sich also ein Hotel in Berlin-Westend, Pichelsberg, Pichelsdorf oder Wilhelmstadt bucht, kommt noch am entspanntesten zur Messe bzw. zurück in sein Hotel.

Eine minutengenaue Übersicht über den aktuellen Verkehr liefern die kostenlosen Verkehrsmeldungen auf der Homepage von TomTom unter www.tomtom.com/livetraffic.

Über die Analyse des IFA Verkehrs 2010
1. Die Untersuchung basiert auf den Messungen von TomTom, wie schnell Autos im städtischen Straßenverkehr tatsächlich fahren können. Diese Datenbank wurde aus anonymen Geschwindigkeitsprofilen erstellt, die tagtäglich von Millionen von Autofahrern weltweit ermittelt werden, die Navigationsgeräte von TomTom nutzen. Die anonymisierten Daten machen deutlich, wie schnell sich der Verkehr zu verschiedenen Tageszeiten auf dem Straßennetzwerk einer Stadt bewegt. TomTom versorgt Autofahrer dank dieser IQ Routes genannten Technologie mit den besten und aktuellsten Routen und Umleitungen um den Stau herum. Dank der Mithilfe der 30 Millionen Nutzer der TomTom Community hat TomTom bereits über 800 Milliarden Geschwindigkeitsmessungen gesammelt und täglich kommen mehr als 1 Milliarde weiterer Messungen hinzu. Das Resultat sind realistische Angaben zu Reisezeiten - an jedem Tag der Woche in Intervallen von 5 Minuten. Die größte autozentrische Datenbank mit Daten zum historischen Verkehrsfluss und den genauesten Echtzeit-Verkehrsinformationen ist auch für Drittanbieter verfügbar.

2. Die Referenzwoche wurde aus dem durchschnittlichen Verkehr in der morgendlichen und abendlichen Rush Hour vom 04.-10., 11.-17. sowie 18.-24. Juni ermittelt.

3. Die IFA fand 2010 vom 03.-08. September statt, der dieser Studie zugrunde gelegte Zeitraum umfasste zudem noch den 09. September.

Über TomTom N.V.
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